Gedichte  -  copyright Jana Irmgard Arnberger


 

 

Tja - die Wellen des Lebens, sie kommen und gehen,

dies ist äußerlich manchmal banal an den Haaren zu sehen.

Ob nun dunkel, rot, weiß, schwarz oder grau,

es verändert sich mehrmals im Leben der Kopf einer Frau.

Da wird geschnitten, gewellt, geföhnt, gefärbt und geflochten

und so mancher Kampf gegen sich selbst ausgefochten.

 

Doch es kommt der Tag und mit ihm die Frage:

Wozu diese Haarspaltereien, diese Plage?

Du schneidest entschlossen alte Zöpfe ab - schnipp schnapp.

Dir ist jetzt egal, wie Dich ANDERE seh`n.

Du legst keinen Wert darauf, mit der Mode zu gehen.

Du bist wie Du bist, fühlst Dich wohl in Deiner Haut.

Du schweigst nicht länger, wirst auch mal laut.

Du siehst tiefer als nur die äußere Hülle.

Du verschenkst Deine Gaben gerne in Fülle.

 

 

Du schätzt und lebst dankbar JEDE Stunde.

Du bestaunst, wie Falten Dein Gesicht gestalten.

Sorgenfalten, Lachfalten ... Alles gelebtes Leben!                                                                                                          

 

 

Dein Haupthaar darf ergrauen oder Du färbst es leuchtend rot,

denn INNEN – da bist Du lebendig und bunt, noch lange nicht tot.

Vielleicht erscheinst Du andern unverständlich, unnahbar,

doch zu Dir selbst stehst Du in Liebe und bist Dir wie nie zuvor nah.

 

Die Zeiger der Uhr können wir zurück drehen … oder alte Fotos ansehen …

 

Doch LEBEN – das geschieht JETZT , jede Sekunde, Minute, Stunde